Der Februar ist ein Monat des Wandels. Der Winter weicht langsam den ersten Anzeichen des Frühlings. Die Tage werden länger und ab und zu zeigt sich die Sonne schon etwas intensiver. Auch wenn Ihr Garten noch vom winterlichen Frost ergriffen zu sein scheint, ist dieser Monat der ideale Zeitpunkt, um wieder richtig loszulegen. Ihre Bemühungen im Februar legen nämlich den Grundstein für einen lebendigen und farbenfrohen Garten, sobald der Frühling richtig durchbricht!
Gartenpflege im Februar
Die Pflege, die Sie jetzt in Ihrem Garten leisten, ist sehr wichtig für die kommende Wachstumsperiode. Vom Schnitt bis zum Schutz vor dem letzten Frost. Alles, was Sie jetzt tun, spielt eine Rolle dabei, wie sich Ihr Garten danach entwickelt. In diesem Gartenkalender Februar nehmen wir Sie mit zu den wichtigsten Aufgaben. Und wir geben Ihnen praktische Tipps, um Ihren Garten fit für den Frühling zu machen!
#1. Rasenpflege im Februar
Im Februar dreht sich Ihre Rasenpflege vor allem darum, auf das wechselhafte Wetter zu reagieren. Ist die Temperatur mild und der Boden eisfrei? Dann können Sie kahle Stellen auf Ihrem Rasen beheben. Lockern Sie den Boden auf, säen Sie neuen Grassamen und drücken Sie ihn leicht an. Achten Sie danach darauf, dass die gesäten Stellen feucht bleiben, damit das neue Gras gut wächst. Wenn es friert, ist es besser, nicht auf dem Gras zu laufen. So bleibt es schön und geht nicht kaputt. Und auch wenn es viel geregnet hat, müssen Sie gut auf Ihr Gras achten. Damit nicht zu viel Wasser auf Ihrem Rasen stehen bleibt, können Sie kleine Löcher in den Boden machen. Dann kann das Wasser abfließen und die Wurzeln des Grases bekommen genug Luft. Wenn es sehr kalt wird, können Sie Ihr Gras mit einer frostbeständigen Plane schützen. Aber meistens ist es am besten, den Rasen einfach auf seine eigene Weise den Winter überstehen zu lassen.
#2. Aufmerksamkeit für Pflanzen und Blumen
Selbst im kühlen Februar können Sie mit den richtigen Pflanzen schon etwas Farbe in Ihren Garten bringen. Frostharte Blüher wie Primeln und Veilchen eignen sich hierfür hervorragend. Diese winterharten Pflanzen vertragen die Kälte gut und sorgen mit ihren fröhlichen Farben schon für einen Hauch von Frühling! Wenn es nicht mehr friert, ist dies auch ein geeigneter Zeitpunkt, um bestimmte Pflanzen, wie Zitrusbäume und Bougainvilleas, zu (ver)pflanzen. Tun Sie dies vorzugsweise an einem bewölkten Tag. So schützen Sie die Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung, während sie sich an ihre neue Umgebung anpassen. Halten Sie den Boden auch gut feucht, denn dann erholen sich die Wurzeln besser. Die Farbakzente in Ihrem Garten im Februar haben auch einen psychologischen Effekt. Die frischen, lebendigen Farben sind eine angenehme Abwechslung zu den grauen Wintertönen. Sie sorgen also für einen sofortigen Stimmungsboost!
#3. Schützen Sie Ihre Gartenmöbel
Im Februar ist es wichtig, auch Ihre Gartenmöbel nicht zu vergessen. Wenn noch Frost herrscht oder Schnee fällt, können Ihre schönen Gartenstühle oder Gartentische Schaden nehmen. Deshalb ist es ratsam, sie gut mit einer stabilen, wasserdichten Schutzhülle abzudecken. Wenn Sie Platz haben, lagern Sie sie in einem Schuppen oder einer Garage. So bleiben sie trocken und vor Kälte geschützt. Metallmöbel können rosten, wenn sie nass werden, stellen Sie daher sicher, dass Sie diese zusätzlich schützen oder ebenfalls drinnen aufbewahren. So können Ihre Gartenmöbel nach der kalten Jahreszeit sofort wieder nach draußen, ohne dass Sie sie reparieren oder reinigen müssen!
#4. Schnittarbeiten: Zeit für die Schere
Der Februar ist ein idealer Monat, um verschiedene Bäume und Sträucher zu schneiden. Es ist ein guter Zeitpunkt für den Schnitt von vor allem laubabwerfenden Arten, wie Apfel- und Birnbäumen. Diese profitieren von einem Schnitt, bevor der Saftstrom wieder in Gang kommt. So fördern Sie eine gute Ernte und die Gesundheit des Baumes. Beim Schneiden von Obstbäumen entfernen Sie alle abgestorbenen, beschädigten und sich kreuzenden Äste. So lassen Sie mehr Licht und Luft in die Krone. Auch bei Sträuchern konzentrieren Sie sich auf das Ausdünnen und Einkürzen alter Äste, um neues Wachstum zu stimulieren. Koniferen erfordern einen vorsichtigeren Ansatz. Schneiden Sie diese nicht zu stark zurück, da sie an altem Holz schlecht austreiben. Beschränken Sie sich bei diesen Bäumen also auf ein leichtes Formen, wenn Sie sehen, dass sie zu stark austreiben.
Bei all Ihren Schnittarbeiten ist es wichtig, scharfes und sauberes Gartengerät zu verwenden, um Schäden an Ihren Pflanzen und Krankheitsübertragungen zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass Ihre Schnittflächen glatt sind und bedecken Sie eventuell große Schnittwunden mit einem Wundverschlussmittel, um Infektionen vorzubeugen. Mit diesen Schnitttipps machen Sie bereits einen Schritt in Richtung eines gesunden und blühenden Gartens, wenn der Frühling in vollem Gange ist.
#5. Achten Sie gut auf Ihren Teich und Ihre Fische
Wie im Januar [hier kann eventuell ein interner Link zum Gartenkalender Januar] benötigt Ihr Teich auch im Februar besondere Pflege. Es ist besonders wichtig sicherzustellen, dass Ihr Teich während Frostperioden nicht vollständig zufriert. Für einen gesunden Teich muss der Gasaustausch mit der Luft nämlich aufrechterhalten bleiben. Nur dann können Ihre Fische und Pflanzen überleben. Sie können einen Teil des Eises vorsichtig mit einem speziellen Teichheizer offen halten. Wenn Sie keinen haben, stellen Sie einen Topf mit heißem Wasser auf das Eis, bis eine Öffnung entsteht.
Auf dem Gartenkalender Februar darf auch das Entfernen von Pflanzenresten und Blättern aus Ihrem Teich nicht fehlen. Dies verhindert, dass zu viele Nährstoffe ins Wasser gelangen, was das Algenwachstum stimulieren kann. Achten Sie jedoch darauf, den Teichboden nicht zu stark zu stören! Denn dann gefährden Sie die überwinternden Tiere. Es ist auch wichtig, Ihre Fische nicht zu füttern, wenn es kälter als 7 Grad ist. Fische haben es schwer mit dem Fressen, wenn es sehr kalt ist, denn sie sind wechselwarm. Ihr Körper ist also genauso kalt wie das Wasser um sie herum. Warum sollten Sie sie dann nicht füttern?
- Sie verdauen das Futter sehr langsam. Futter kann in ihrem Bauch verrotten und das ist schlecht für ihre Gesundheit.
- Fische fressen weniger, wenn das Wasser kalt ist, sie brauchen nicht viel Futter.
- Ihr Körper ist in der Kälte schwächer und kann leicht krank werden.
- Futterreste verschmutzen das Wasser und das ist nicht gut für die Fische.
Warten Sie also mit dem Füttern, bis die Temperatur etwas steigt.
Starten Sie mit dem Gartenkalender Februar? Kommen Sie vorbei!
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