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Der Landhausgarten: 7 Tipps

De landelijke tuin: 7 tips

Ein Landhausgarten atmet eine natürliche Atmosphäre. Es gibt einen fließenden Übergang zwischen Natur und Garten. Dadurch erlebt man ein Gefühl von Einfachheit, Weite und Ruhe. Kein Wunder also, dass Landhausgärten eine beliebte Wahl sind. Wussten Sie, dass Sie für einen schönen Landhausgarten nicht unbedingt über einen großen Bauernhof oder Landsitz verfügen müssen? Auch einem kleineren Garten können Sie einen natürlichen Charakter verleihen, indem Sie die Ideen für einen Landhausgarten in das Design integrieren. In diesem Artikel lesen Sie 7 Tipps für die Gestaltung eines Gartens mit ländlichem Flair.

Landhausgarten: ein Gleichgewicht zwischen Garten und Natur

Bevor wir uns tiefer mit der Gestaltung eines Landhausgartens befassen, betrachten wir die spezifischen Merkmale dieses Gartentyps. Ausgangspunkt für einen Landhausgarten ist die Begegnung von Natur und Gestaltung. Ihr Hof sollte so fließend in die umgebende Landschaft übergehen, dass es sich anfühlt, als ob Ihr Garten endlos weitergeht. In einem solchen Garten darf die Natur etwas mehr ihren eigenen Weg gehen. Dennoch sollte man das Design gut durchdenken. Gerade die Anlage eines Landhausgartens ist entscheidend für die natürliche Atmosphäre, die entsteht. So tragen beispielsweise die Verwendung organischer Formen oder gerade auch sehr gerader Formen und viel Bepflanzung zum ländlichen Gefühl bei. Gleichzeitig möchte man mit dem Landhausgarten-Design ein Gefühl von Weite und Ruhe schaffen.

Wichtige Merkmale eines Landhausgartens sind:

  • Einfachheit und Weite: lange Linien, am besten eine weitläufige Rasenfläche
  • Viel Bepflanzung
  • Wasserelemente
  • Mehrere Sitzecken und schöne Durchblicke
  • Eine passende Gartenumzäunung
  • Natürliche Gartenaccessoires

#1. Bepflanzung in einem Landhausgarten

Beginnen wir mit dem Wichtigsten eines Landhausgartens: der Bepflanzung. Obwohl man immer den Bodentyp in seiner Umgebung berücksichtigen sollte, gibt es bestimmte Pflanzenarten, die man regelmäßig in Landhausgärten findet.

  • Kletterpflanzen: Kletterpflanzen sind eine beliebte Wahl in Gärten mit ländlichem Charakter, wie Kletterrosen, Blauregen, Weinreben und Clematis. Diese können Sie beispielsweise an einer Pergola wachsen lassen, womit Sie direkt solch einen verspielten Durchblick schaffen, der zu diesem Gartentyp passt.
  • Stauden: Darüber hinaus dürfen Stauden nicht fehlen. Sträucher wie Flieder, Schmetterlingsstrauch und Hortensien wachsen jährlich an Größe, perfekt für einen Landhausgarten. Auch Pflanzen wie Lupinen, Akelei, Funkien, Zierlauch und Beinwell passen gut ins Design. Ebenso Ziergräser. Schrecken Sie vor dem Formschnitt von Pflanzen zurück? Keine Sorge. Zu einem Landhausgarten passen keine akkurat in Form geschnittenen Pflanzen und Sträucher. Hier darf die Bepflanzung gerne ihre natürliche Form behalten.
  • Bäume: Schließlich gehören Bäume in Ihren Pflanzplan. Überlegen Sie gut, an welcher Stelle Sie die Bäume pflanzen. Damit können Sie lange Linien in Ihrem Garten schaffen. Gleichzeitig sorgen Bäume für Tiefe, Höhe und Privatsphäre. Im Sommer entstehen unter den Bäumen herrliche, natürliche Schattenplätze. Berücksichtigen Sie dies in Ihrem Design.

#2. Wasser darf in einem Landhausgarten nicht fehlen

In einem Landhausgarten dürfen Wasserelemente nicht fehlen. Vielleicht denken Sie dabei direkt an einen streng angelegten Teich, aber es gibt mehr Möglichkeiten. Für einen Landhausgarten ist es wichtig, dass das Wasser so natürlich wie möglich in die Landschaft integriert ist. Lieben Sie Teiche? Dann sorgen Sie dafür, dass Sie den Teich so natürlich wie möglich anlegen und gestalten. Also keine große Betonwanne mit geraden Ecken, sondern einen Teich mit unregelmäßiger Form und natürlichen Ufern. Pflanzen Sie Sträucher und Blumen rundherum und fügen Sie Wasserpflanzen zum Teich hinzu. Legen Sie auch große Steine um die Ufer. So schaffen Sie mit Ihrem Naturteich einen angenehmen Aufenthaltsort für allerlei Tiere.

Anstelle eines Teiches können Sie auch einen Bach oder ein Rinnsal anlegen. Oder wie wäre es mit einem gemütlichen Froschteich? Wenn Sie einen kleineren Garten besitzen, haben Sie vielleicht keinen Platz für große Wasserelemente. Auch dann können Sie trotzdem für Wasser in Ihrem Landhausgarten sorgen. Zum Beispiel durch das Aufstellen eines Wasserspiels.

#3. Gäste in Ihrem Ökosystem

Ein ländlicher, naturnaher Garten enthält also viel Bepflanzung und Wasserelemente. Das bedeutet, dass Sie automatisch Gäste in dem kleinen Ökosystem haben werden, das Ihr Garten bildet. Einige Gäste werden Sie mit offenen Armen empfangen, andere nicht. Farbenfrohe Blumen ziehen viele Bienen und Schmetterlinge an. Ein wunderschöner Anblick, den Sie sicherlich genießen werden. Auch Frösche, Kröten und Igel leisten einen nützlichen Beitrag dazu, Ihren Garten im Gleichgewicht zu halten. Sie fressen zum Beispiel gerne Schnecken, ein Beispiel für Tiere, die Sie lieber nicht zu viele in Ihrem Garten sehen möchten. Jedenfalls nicht in der Nähe Ihres Gemüses! Auch Vögel fressen Schnecken, Insekten und andere Schädlinge.

#4. Eine natürliche Grundstücksabgrenzung

Um Ihrem Garten ein ländliches Flair zu verleihen, sollten Sie eine möglichst natürliche Grundstücksabgrenzung wählen. Stellen Sie sich vor: ein wunderschöner Garten voller Pflanzen, großer Rasenfläche und Teichanlage, entlang derer ein großer Eisenzaun verläuft. Das passt nicht gut zusammen! Durch die Wahl einer Gartenumzäunung mit natürlicher Ausstrahlung verstärken Sie das räumliche Gefühl Ihres Gartens. Die langen Sichtachsen, von denen wir bereits sprachen, spielen hier wieder eine Rolle. Pflanzen Sie zum Beispiel eine schöne Buchenhecke oder Hainbuchenhecke. Aber auch Ahorn, Weißdorn, Lorbeer und Liguster bilden eine schöne Grundstücksabgrenzung in einem Landhausgarten.

Haben Sie oft Schnittgut von Bäumen und Sträuchern? Dann können Sie dieses nutzen, um eine Benjeshecke anzulegen. So schaffen Sie einen Gehölzstreifen, in dem sich viele Tiere wohlfühlen werden. Denken Sie an Igel und Vögel. Sie haben einen Platz für Ihr Schnittgut und die Tiere sind Ihnen dankbar. Was wollen Sie mehr? Eine andere Möglichkeit ist, keine Grundstücksabgrenzung anzubringen. Lassen Sie den Rasen zum Beispiel in die Natur übergehen. Oder legen Sie einen Naturteich oder Bach an der Grenze an.

Möchten Sie trotzdem eine Abgrenzung in Form eines Zauns? Dann ist der Schafzaun eine beliebte Wahl in Landhausgärten. Sie können hier einfach Pflanzen daran hochklettern lassen. So entsteht dennoch ein schöner Übergang zur umgebenden Landschaft.

#5. Pflasterung in einem Landhausgarten

Auch in einem Landhausgarten gehört Pflasterung dazu. Es bildet sogar ein wichtiges Element, mit dem Sie die Atmosphäre des Gartens bestimmen. Wählen Sie zum Beispiel einen schlängelnden Spazierweg, quer durch Ihren Garten oder am Wasser entlang. Alte Klinker, Ziegel oder Kieselsteine passen hier hervorragend. Sie können auch Kies, lose Holzschnitzel oder verspielte Trittsteine wählen. Eine große Terrasse oder mehrere gemütliche Sitzecken passen hervorragend in einen Landhausgarten. Hierfür können Sie zum Beispiel eine schöne runde Terrasse anlegen, gepflastert mit romantischen Klinker. Auch eine gemauerte Mauer bildet eine stimmungsvolle Ergänzung.

#6. Gartenmöbel für gemütliche Sitzecken

In einem Landhausgarten findet man oft mehrere gemütliche Sitzecken. Daher kommt man um passende Gartenmöbel nicht herum! So darf ein schöner, großer Gartentisch natürlich nicht fehlen. Achten Sie bei der Auswahl von Gartenmöbeln darauf, dass diese gut zur ländlichen, natürlichen Atmosphäre Ihres Gartens passen. Mit Gartenmöbeln aus Holz liegen Sie sowieso richtig. Denken Sie an Möbel aus Altholz oder Gerüstholz. Aber auch gusseiserne oder Metallmöbel können eine schöne Ergänzung sein. Oft haben die Gartenmöbel in einem Landhausgarten eine verspielte Form.

#7. Accessoires für eine ländliche Atmosphäre

Für eine ländliche Atmosphäre kommt man mit einigen Accessoires und Gartenmöbeln, im Stil eines durchschnittlichen ur-holländischen Bauernhofs, schon sehr weit. Denken Sie an eine hölzerne Liegebank, Holztische oder eine Regentonne. Vergessen Sie auch die anderen "Gartenaccessoires", wie einen Obstgarten oder einzelne Bäume, nicht. Wählen Sie zum Beispiel einen ur-holländischen Baum, der sich nahtlos in die Landschaft einfügt. Vervollständigen Sie Ihr Zuhause schließlich mit gemütlichen Zierkissen, Decken und natürlich Rattan- oder Korblaternen!

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