Vor rund dreitausend Jahren wurde in China der erste Lehmofen entwickelt. Die Japaner jedoch nahmen das Konzept auf: Sie übernahmen es und nannten die Lehmöfen Kamado, was wörtlich „Ofen“ und „Feuerstelle“ bedeutet. Unter diesem Namen ist er noch immer bekannt. Amerikanische Soldaten waren damals so beeindruckt davon, dass sie ihn kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in großer Zahl mit nach Hause nahmen.
Geburt von Big Green Egg
Die Amerikaner hielten den Lehmofen für einen Grill und nutzten ihn hauptsächlich zum Grillen von Hamburgern. Doch nicht nur sie waren davon beeindruckt. 1974 kam Ed Fisher auf die Idee, den Kamado-Grill der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Er beschloss, den alten Lehmofen als Vorbild zu nehmen und daraus einen aus dem robusten Material Keramik herzustellen. Außerdem verbesserte er das Design und die Verarbeitung. Die Geburt des Big Green Egg war eine Tatsache und die Leute standen Schlange dafür.

Weltweiter Durchbruch
Es dauerte nicht lange, bis der Big Green Egg international durchbrach. Und nach ihm kamen weitere Kamados hinzu, darunter der Kamado Joe, Kamado Grill und Broil King Keg. Diese Komodo-Grills bestehen alle aus Keramik und gehärtetem Stahl und können mit einem Metalluntergestell geliefert werden. Heutzutage werden sie zunehmend zum Zubereiten aller Arten von Lebensmitteln verwendet, wie Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Mit dem Kamado-Grill kann man nämlich nicht nur grillen, man kann damit auch backen, braten, kochen und räuchern.
Vom Lehmofen zur Outdoor-Küche
Der Komado BBQ ist für viele Menschen inzwischen eine echte Außenküche; es werden damit ganze Mahlzeiten zubereitet. Ob es friert oder sonnig ist, der Kamado hält Temperaturen von -30 bis +400 °C stand. Geschmack, Geruch und Farbe der Lebensmittel bleiben dank des Wärmezirkulationssystems optimal erhalten. So können Sie das ganze Jahr über Freude daran haben.
